
Kronen Zeitung
„TUT MIR LEID, ...“
WM-Goalie verpasst Geburt seines ersten Kindes
Für seine vierte Weltmeisterschaft nahm Südkoreas Torhüter Kim Seung-gyu ein persönliches Opfer in Kauf. Der 35-Jährige verpasste wegen der WM-Vorbereitung in Mexiko die Geburt seines ersten Kindes.
Für den 35-Jährigen vom FC Tokyo ist es bereits die vierte WM-Teilnahme. Die Vorbereitung hatte allerdings auch private Konsequenzen. Während Kim mit Südkorea im WM-Camp weilte, brachte seine Frau das erste gemeinsame Kind zur Welt. Der Routinier zeigte sich deshalb emotional. „Es tut mir wirklich leid, dass ich während der Geburt nicht bei meiner Frau sein konnte“, sagte Kim im mexikanischen Zapopan. „Ich möchte von hier gute Ergebnisse mit nach Hause bringen – als Geschenk.“
Südkorea startet in der Gruppe A in der Nacht auf Freitag (4 Uhr MESZ) gegen Tschechien in das Turnier. Danach warten die Duelle mit Gastgeber Mexiko in der Nacht zum 19. Juni sowie Südafrika in der Nacht zum 25. Juni.
„Fühlt sich wie meine letzte WM an“
Für Kim könnte es die letzte Weltmeisterschaft seiner Karriere werden. „Ich habe jede Weltmeisterschaft gespielt, als könnte es meine letzte sein“, erklärte der Torhüter. „In meinem jetzigen Alter fühlt sich diese hier wirklich wie meine letzte an.“
Umso größer dürfte für den 35-Jährigen die Hoffnung sein, die verpasste Geburt mit einem erfolgreichen WM-Turnier zumindest ein wenig wettmachen zu können.
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Bild: AP/Tyler Tate






